Spezialisten gefragt

Aus gutem Grund gibt es nicht nur Spezialisie-rungen bei Ärzten, sondern auch bei Rechts-anwälten. Der Fachanwaltstitel ist bei den Rechtsanwälten das Siegel für geprüfte anwaltliche Qualität in einem bestimmten Fachgebiet.

 

Eine solche zusätzliche Berufsbezeichnung darf nur der Rechtsanwalt führen, der nachweislich über besondere theoretische Kenntnisse und praktische Erfahrungen in dem jeweiligen Rechtsgebiet verfügt. Die Voraussetzungen hierfür sind in der Fachanwaltsordnung niedergelegt und werden durch die Rechtsanwaltskammer sehr genau überprüft. Bei erfolgreichem Abschluss der Fachanwaltsqualifikation verleiht diese die Berechtigung zum Führen der Fachanwaltsbezeichnung.

Damit der hohe Standard der Beratung und Vertretung auch weiterhin erhalten bleibt, hat die Satzungsversammlung der Bundesrechtsanwaltskammer aktuell beschlossen, die Fortbildungszeit, die ein Fachanwalt jährlich aufwenden und nachweisen muss, deutlich zu erhöhen.

 

Rechtsuchende können damit auch weiterhin auf Rechtsberater vertrauen, die sich in besonderer Weise qualifiziert haben und sich nachweislich ständig auf dem Laufenden halten (müssen).